Stockwerkeigentum oder als Ganzes verkaufen — was bringt mehr?

Ein Mehrfamilienhaus lässt sich als Ganzes an einen Investor verkaufen — oder in einzelne Eigentumswohnungen aufteilen und stückweise veräussern. Die zweite Variante bringt oft mehr, aber nicht immer.
Warum die Aufteilung mehr bringen kann
Einzelne Eigentumswohnungen sprechen Selbstnutzer an — und die zahlen pro Quadratmeter meist mehr als ein renditeorientierter Investor, der das ganze Haus kauft. Die Summe der Einzelverkäufe übersteigt deshalb häufig den Wert des Gesamtobjekts deutlich.
Was die Aufteilung verlangt
- Begründung von Stockwerkeigentum. Aufteilungsplan, Wertquoten, Reglement und Notariat.
- Zeit und Vorleistung. Die Begründung und der Einzelverkauf dauern länger als ein Verkauf an einen Investor.
- Vermietungssituation. Bestehende Mietverhältnisse und Kündigungsschutz sind zu beachten.
- Marktfähigkeit. Grundrisse, Lage und Zustand müssen Selbstnutzer ansprechen.
Wann der Verkauf als Ganzes besser ist
Ist das Objekt voll vermietet, die Lage eher renditeorientiert oder wollen Sie schnell und ohne Aufwand verkaufen, ist der Verkauf an einen Investor der pragmatischere Weg — planbar, diskret und ohne Umbau- und Verkaufsmarathon.
Aufteilen lohnt sich, wenn Lage und Grundrisse Selbstnutzer überzeugen — sonst schlägt Tempo die Theorie.
Wir rechnen beide Szenarien
Als Entwickler und Käufer in einem zeigen wir Ihnen beide Wege mit Zahlen: Verkauf als Ganzes (sofort, sicher) oder das Potenzial einer StWE-Aufteilung. Wenn die Aufteilung sinnvoll ist, übernehmen wir sie auf Wunsch komplett — oder kaufen das Haus direkt an.
Welches Szenario bringt mehr?
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